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Strumpfhosen
Jedes Muster kann ganz einfach zu einer Strumpfhose weitergestrickt werden. Nimmt
man dazu Fettwolle, erübrigt sich ein
Windelüberhösschen, und man hat nicht das gemodel mit
Wollhose und Strumpfhose. Will man eine Strumpfhose zum
drüberziehen oder einfach so, sollte man eine hochwertige
Sockenwolle nehmen. Sockenwolle wird auch mittlerweile in Baumwolle und
Schurrwolle, sogar als Stretch angeboten. Die Farbenvielfalt ist
gigantisch Groß. Strumpfhosen kann man mit oder ohne Fuß
stricken. Ohne Fuß wachsen diese eine Weile mit und bei feuchten
Füssen reicht es, nur die Socken zu wechseln.
Strumpfhose ohne Fuß: Einen
beliebigen Höschenschnitt aussuchen, die Beine so lange
weiterstricken, bis das Fußende erreicht ist. Sind die Beine zu
weit, ab und zu eine Masche abnehmen. Am Fußende mit einer
dünneren Nadel ein Bündchen doppelt so lange stricken, das
kann man dann nach oben umschlagen und die Hosen wachsen ein Stück
mit. Socken sollten immer über die Hosen gezogen werden, dann
rutschen die Hosen nicht hoch, wenn eine Jeans oder ein Skianzug
drübergezogen werden.
Strumpfhosen mit Fuß: Genauso
arbeiten wie bei Strumpfhose ohne Fuß und eine Socke direkt
weiterlaufend dranstricken. Für Socken zu stricken, gibt es im
Internet ausreichende Anleitungen. Später werde ich noch einen
Link dazu einfügen. Strumpfhosen mit Füßen dran wachsen
leider wenig mit. Bei guter Wolle die nicht filzt ist es oft
möglich, den Fuß wieder aufzuziehen und die Strumpfhose
anzustricken. Ist der Fuß zu sehr verfilzt und lässt sich
nicht mehr aufziehen, so kann man den Fuß abschneiden und evt.
die letzten Reihen des Beines aufziehen und anstricken: Letzte Rettung
der zu kleinen Strumpfhose ist, den Fuß abschneiden und die Hose
unten umnähen und ein kleines Gummi einziehen.
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